Als wir 1995 unseren Timmy bekamen, hatten wir uns vorher auch Gedanken gemacht was er zu fressen bekommen sollte. Da wir von Hundefutter überhaupt nichts wussten sah das "Gedanken machen " so aus, das wir die Preise und die Inhaltsstoffe verglichen haben. Wie gesagt, da wir keine Ahnung hatten, war das vergleichen der Inhaltsstoffe auch kein richtiges vergleichen. Vom Züchter bekamen wir für die ersten Tage ein zusammengemischtes Futter von der Genossenschaft mit.
Dieses Futter wollte Timmy zu Hause aber nicht fressen. Also haben wir, unwissend wie wir waren, verschiedene Futtersorten ausprobiert. Es war egal welche Preisklasse das Futter war, entweder Timmy fraß es gar nicht erst oder er bekam Durchfall. Was er gerne fraß war Dose. Also bekam Timmy Trofu mit Dose gemischt. Mit einem Jahr bekam Timmy Durchfall. Er musste Medikamente nehmen und bekam Schonkost.
Hier erwachte zum ersten Mal unser Interesse den Hund nicht mit Fertigfutter zu füttern. Es dauerte dann aber noch 8 Jahre, bis Timmy wirklich umgestellt wurde. In dieser Zeit habe ich mir diverse Bücher über Hundefutter gekauft und stundenlang im Internet gesurft, um Informationen zu bekommen. Bei dieser Suche bin ich immer wieder auf B.A.R.F gestoßen. B.A.R.F ist die Abkürzung für "Bone and Raw Food" und wurde ursprünglich von Dr. Ian Billinghurst geprägt.
Barfen war aber nicht das Richtige für Timmy. Er mochte kein rohes Fleisch und auch keine Knochen. Aus diesem Grund wird das Fleisch für Timmy gekocht und auf Knochen verzichtet.
Timmy ist ja allergisch auf Soja, Geflügel und Eier. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Fertigfutter ist mir aufgefallen, dass aber gerade diese Sachen immer wieder in den Fertigfuttern enthalten sind. Sogar in speziellen Allergiefuttern tauchen diese Sachen auf. Ich fing also an für ihn zu kochen. Er bekam überwiegend Pferd, Fisch und Quark. Gemüse und Obst bekam ihm alles. Außerdem bekam er noch Distel-Öl. An Getreide gab es Haferflocken, Hirse, Kartoffeln und Reis.
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